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100 Jahre Beuys: „ …. und lebt weiter in den Bäumen“

In den Jahren 1981 und 1982 war Joseph Beuys anlässlich der documenta 7 mehrfach in der Werkstatt.
Unter dem Motto „Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung“ hatte er ein Landschaftskunstwerk geplant und hatte vor im Kasseler Stadtgebiet siebentausend Eichen zu pflanzen.

Auch wenn es damals durchaus bürgerlichen Protest gegen die auf dem Friedrichsplatz abgelegten Basaltsäulen gab, ist sehr klar geworden, dass Politik und Verwaltung eine derartige Stadtbegrünung nicht hinbekommen hätten. Sofern es überhaupt versucht worden wäre. Tatsächlich gibt es immer wieder Tendenzen mal diesen, mal jenen Baum verschwinden zu lassen. Dabei profitieren die Bewohner*innen Kassels von dieser sehr erfolgreichen und innovativen Verknüpfung von Projektkunst und Ökologie bis heute - dazu braucht es nicht unbedingt eine chronifizierte Atemwegserkrankung.

Werkstatt-Vorständin Ilse Kriwet erinnerte sich, dass Beuys oben im kleinen Büro der Werkstatt ausgiebig wegen der Installation „7000 Eichen“ telefonierte. Es ging um die Basaltsäulen zu den sogenannten Beuys-Bäumen, deren Finanzierung und qualitativen Auswahl.

Im Sommer diesen Jahres soll dieser Begebenheit eine kleine Gedenktafel gewidmet und in pandemieadäquaten Rahmen an der Außenfassade angebracht werden. Die Messing-Tafel wird aktuell von dem Kasseler Künstler Zaki Al Maboren entworfen und gestaltet. „Beuys war hier und lebt weiter in den Bäumen“ wird darauf stehen.


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