Beteiligte Akteure und Institutionen

documenta archiv

Das Kulturhaus Dock 4 in der Unteren Karlsstraße 4 mit dem documenta archiv | © documenta archiv / Foto: Anita Back

Das documenta archiv wurde 1961 von Arnold Bode gegründet und widmet sich der Archivierung, Dokumentation und wissenschaftlichen Bearbeitung von Text- und Bildquellen zur modernen und zeitgenössischen Kunst. Einer der Schwerpunkte liegt auf den seit 1955 stattfindenden documenta Ausstellungen, den kuratorischen Praktiken und dokumentarischen Strategien von Gegenwartskunst. Trägerin ist die documenta und Museum Fridericianum gGmbH. Das documenta archiv ist Mitglied im Arbeitskreis selbstständiger Kultur-Institute e.V. (AsKI) und initiiert wissenschaftliche Projekte entlang eigener Bestände, dies in Kooperation mit universitären und außeruniversitären Forschungs- und Kultureinrichtungen. Innerhalb der gGmbH verfolgt das Archiv darüber hinaus – auch in Zusammenarbeit mit den kuratorischen und technischen Abteilungen der documenta gGmbH – eine künstlerisch-archivarische Ausstellungs- und Vermittlungsagenda.

Neben den documenta Unterlagen sind umfangreiche Pressesammlungen, Bild- und audiovisuelle Medien, eine singuläre Kunstbibliothek sowie einschlägige Vor- und Nachlässe Teil des Bestandes. Joseph Beuys Spuren lassen sich seit seiner ersten documenta Teilnahme 1964 bis zum Tod 1986 anhand von zahlreichen Ton-, Bild- und Schriftzeugnissen verfolgen. Der Fotograf Dieter Schwerdtle etwa, dessen Nachlass das Archiv bewahrt, widmete der Künstlerfigur Beuys und dessen Aktionen eine fast exzessiv wirkende Fotodokumentation.   


Kontakt

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documenta und Museum Fridericianum gGmbH
Untere Karlsstraße 4
34177 Kassel

0561 70727-​3100
archiv@documenta.de


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